Ja zu Sonne und Holz

«Es ist bekannt, dass im Gebäudebereich ein enormes Potential zur Verminderung von CO2-Emissionen liegt. Vor allem aber für Vermieter fehlen heute Anreize, in energetisch wirksame Gebäudesanierungen zu investieren. Insbesondere sind gerade bei Altbauten mit tiefen Mieten häufig die Mittel für kostspielige Gebäudesanierungen nicht vorhanden. Eine Anschubfinanzierung ist daher notwendig.» Das schreibt der Hauseigentümerverband Schweiz auf seiner Homepage in der Medienmitteilung vom 11. Juni 2009. Und was macht der Hauseigentümerverband im Kanton Schwyz? Grossklotzig verurteilt ihr Geschäftsführer Toni Dettling in Inseraten die mit der Initiative «Sonne und Holz» mögliche Anschubfinanzierung in unsere einheimischen Energieträger.

Eine Anschubfinanzierung, die unserem Gewerbe und den Hausbesitzern zugute käme. In Inseraten, die notabene von den HEV-Mitgliederbeiträgen finanziert sind, nicht aber die Interessen dieser Mitglieder vertritt. Anstatt sich endlich dafür einzusetzen, dass in die energetisch wirksame Gebäudesanierungen investiert wird und Fördermittel zu Verfügung stehen, macht der Schwyzer HEV genau das Gegenteil.

Die Zeit der Ewiggestrigen ist vorbei. Die Wende in der Energiepolitik ist auch im Kanton Schwyz angekommen. Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wollen ihre Liegenschaften energetisch sanieren. Die Initiative ist ein Schritt in die richtige Richtung. Weitere Schritte müssen folgen, um die Mittel, die der Bund den Kantonen zur Verfügung stellt für Anschubfinanzierungen auslösen zu können. Darum: Ja zu Sonne und Holz.

Andy Tschümperlin

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