Bild: Am Parteitag der SP Kanton Schwyz vom Samstag in Brunnen haben die Delegierten ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen im Oktober 2011 nominiert. Ausserdem wurde ein aktualisiertes Positionspapier verabschiedet. Christian Levrat, Nationalrat und Präsident der SP Schweiz, betonte in seiner Rede, dass auch der Kanton Schwyz eine soziale und ökologische Vertretung in Bern braucht.
SP wird ihren Sitz in Bern mit voller Viererliste verteidigen
Die SP Kanton Schwyz wird ihren Sitz im eidgenössischen Parlament mit Nationalrat Andy Tschümperlin (Rickenbach), Kantonsrätin Karin Schwiter (Lachen), Kantonsrat und Fraktionspräsident Patrick Notter (Einsiedeln) sowie Kantonsrätin Verena Vanomsen (Freienbach) verteidigen. Am Parteitag wurden alle vier Kandidatinnen und Kandidaten mit Standing Ovations gewählt. Unser Nationalrat Andy Tschümperlin hat in der vergangenen Legislatur sehr gute Arbeit geleistet. Als Fraktionsvizepräsident konnte er sich in Bern gut positionieren. Mit unzähligen Vorstössen ist Tschümperlin ein aktiver Parlamentarier, welcher sich für das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger einsetzt und Ihre Nöte und Sorgen spürt. Karin Schwiter, Patrick Notter und Verena Vanomsen engagierten sich in den vergangenen Jahren im Schwyzer Kantonsrat unermüdlich für soziale Gerechtigkeit, für erneuerbare Energien und für ein hochstehendes Bildungswesen.
Positionen einstimmig verabschiedet
Die Delegierten nutzten am Samstag die Gelegenheit, im Hinblick auf die kommenden Wahlen ein Positionspapier zu verabschieden. Es handelt sich um ein Papier, welches konkrete Lösungen in den Bereichen „Familie und Soziales", „Umwelt und Verkehr", „Bildung und Kultur" und „Wirtschaft und Finanzen" aufzeigt und auf bisherige Leistungen der SP Kanton Schwyz hinweist. Die SP wird sich auch in Zukunft unter anderem für weniger Familienarmut, für zahlbare Wohnungen, für erneuerbare Energien, für einen attraktiven öffentlichen Verkehr, für Chancengleichheit in der Volksschule und für Steuerentlastungen für tiefe und mittlere Einkommen einsetzen.
Christian Levrat: „Für alle statt für wenige!"
Prominenter Gast am Parteitag war Christian Levrat, Nationalrat und Präsident der SP Schweiz. Er wies in seiner Rede darauf hin, dass sich die SP nicht wie andere Parteien mit Slogans begnügt, sondern konkrete Lösungen zu den heutigen Problemen aufzeigt. Mit dem neuen 10-Punkte-Programm macht die SP eine Politik für alle statt für wenige, sie steht für das Volksinteresse und nicht für einzelne, wenige Sonderinteressen ein. Sie tut dies zum Beispiel mit drei nationalen Initiativen für erneuerbare Energien (Cleantech), für Mindestlöhne und für eine öffentliche Krankenkasse.
SP Kanton Schwyz