Auch nach den Hearings bleiben die Bundesratswahlen spannend. Die meisten Kandidaten machten einen souveränen Eindruck. Es gab aber auch eine klare Verliererin.
Die Ausgangslage vor den Bundesratswahlen bleibt auch nach den Hearings mit den Kandidatinnen und Kandidaten spannend. Die meisten Fraktionen haben sich noch nicht festgelegt - oder lassen sich nicht in die Karten blicken.
Deutliche Worte gab es allerdings von Seiten der SP. Die Kandidatin der Grünen, Brigit Wyss, fiel im Hearing offenbar durch: «Wir haben zwei sehr gute Präsentationen gesehen und eine weniger gute», sagte SP-Fraktions-Vize Andy Tschümperlin vor den Medien. Auf Nachfrage präzisierte er, dass die schlechtere jene von Wyss war.
Gute Vorbereitung
Die Ernsthaftigkeit ihrer Kandidatur sei nicht zu vergleichen mit jener der FDP-Kanidaturen. Karin Keller-Sutter und Johann Schneider- Ammann seien sehr gut vorbereitet gewesen, sagte Tschümperlin. Sie seien ehrlich und geradlinig aufgetreten.
Ob die SP-Fraktion Keller-Sutter oder Schneider-Ammann bevorzugt, wollte Tschümperlin nicht sagen. über eine allfällige Wahlempfehlung will die SP erst nächste Woche enscheiden.