Dem Arbeitsfrieden muss Sorge getragen werden

2. August 2007 - Nationalrat Andy Tschümperlin

Am Morgen des 1. August sprach Nationalrat Andy Tschümperlin in Sattel beim «Nationalfirtigs-Brunch» im Rollerpark. «Wir müssen den guten Ausbildungschancen,  unserer Diskussionskultur und  dem Arbeitsfrieden  Sorge tragen», das die Kernaussage des 45-Jährigen Rickenbächlers.

Nationalrat Andy Tschümperlin

Bild: Nationalrat Andy Tschümperlin bei seiner 1. August-Rede im Rollerpark in Sattel.

SATTEL/SZ. Am 2. Nationalfirtigs-Brunch in Sattel hielt der SP-Nationalrat Andy Tschümperlinerste seine erste 1. August-Ansprache. Heimat, das war das Thema seiner Rede. Und wie er sich für seine Heimat, den Kanton Schwyz und die Schweiz einsetzt: «Unsere Kinder verdienen eine Schule, die alle Kinder in der Volksschule integriert. Sonderschulung darf bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen nicht die Regel sein, sie muss zur seltenen Ausnahme werden.» Nicht nur die Bildung, auch der Zusammenhalt, ist Teil des Schweizer Heimatbegriffs, so jedenfalls sieht es Andy Tschümperlin: «Über Jahrzehnte und sprachliche Grenzen hinweg haben wir gelernt, dass Zusammenhalt stärkt und unser Land stark macht. Dazu gehört auch die Sensibilität für Minderheiten, vor allem für sprachkulturelle Minderheiten.» Und einer der wichtigsten Gründe, warum die vielschichtige Schweiz sicher und stabil ist, sieht der Rickenbächler im Arbeitsfrieden: «Ist es gerecht, dass freisinnige Wirtschaftsführer die Swissair in den Abgrund reiten und danach auch noch dafür entschädigt werden? Nein, ist es nicht. Unserem Bundesstaat ist so lange Erfolg beschieden, als soziale Gerechtigkeit herrscht». Für diese starken Worte erntete Andy Tschümperlin langanhaltenden Applaus. Nach seiner Rede reiste der Rickenbächler zusammen mit seiner Frau ab, um Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey auf das Rütli zu begleiten.

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