Familie? Ja, mit Tradition.

19. August 2007 - Einige Gedanken von Nationalrat Andy Tschümperlin

Nationalrat Andy Tschümperlin

Bild: Nationalrat Andy Tschümperlin mit Familie

In einer grossen Familie aufgewachsen, ist sie für mich sehr wichtig: Die traditionelle Familie. Meine Eltern haben uns gelehrt, wie man miteinander umgeht, dass einem der Nächste nicht egal sein darf und dass die tägliche Arbeit Erfüllung bringt. Mein Vater arbeitete als Innenarchitekt im eigenen Geschäft. Meine Mutter war für den Verkauf in der Wohnboutique zuständig. Daneben schmiss sie den Haushalt, lehrte ihre Lehrtöchter, erzog fünf Kinder und war im Dorf aktiv. Eine moderne, berufstätige Frau, die auch unser Familienbild geprägt hat.

Meine Frau und ich haben heute eine Familie mit vier Kindern, die älteste Tochter wird 18 die jüngste ist 10 Jahre alt. Wir beide sind beruflich im Schulwesen tätig – Sie stellen fest: dieses Familienbild lebt weiter. Beruf und Familie – das leben wir – sind für uns vereinbar. So, wie es für Bauernfamilien, Arbeiterfamilien und viele andere Familien seit je her auch ist. Für Menschen, die miteinander das Abenteuer Familie erleben und für sich entscheiden wollen, wie sie es bewältigen: Mit einer Haushalthilfe, den Grosseltern, einem Au pair, ohne, mit externer Kinderbetreuung, Tagesmutter – wie auch immer.

Diese Wahl ist der Familie traditionellerweise immer überlassen worden. Und damit die Auswahl an Betreuungsmöglichkeiten auch in Zukunft besteht, dafür setze ich mich ein. Denn traditionell heisst nicht ewig gestern.

Nationalrat
Andy Tschümperlin-Gamma
 

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