Unser Land braucht nach wie vor eine moderne und sozialere Familienpolitik. Im Zentrum der Überlegungen zur Familienpolitik steht die Chancengleichheit der Kinder und der Erwachsenen. Um diese zu fördern, müssen die Familien gestärkt werden.
Ohne gezielte familien- und bildungspolitische Massnahmen wird diese Chancengleichheit in den kommenden Jahren massiv unter Druck geraten. Dabei sind die Vielfalt verschiedener Lebensformen anzuerkennen. Die Förderung der Familien darf nicht auf Kosten anderer Bevölkerungsgruppen gehen.
Vier Massnahmen stehen im Vordergrund, welche kurzfristig realisiert werden können und müssen:
Von den gesamten 4.35 Milliarden. Franken an Kosten dieser neuen Leistungen sind lediglich 500 Millionen Franken neu aufzubringende Finanzmittel. Bei 2.85 Mrd. Franken handelt es sich um reine Umwidmungen innerhalb des bestehenden Systems der familienpolitischen Transfers, bei 1 Mrd. Franken stellen Umwidmungen aus anderen bestehenden Einnahmen (durch Verzicht auf Reformpaket Familienbesteuerung) dar.
Die Wirkungen der Ergänzungsleistungen können nur in Abhängigkeit der konkreten Einkommen- und Haushaltssituation angegeben werden. Maximal können für eine Familie Ergänzungsleistungen bis zu 49'000 Franken geleistet werden.